| 1. Platz JdZ II |
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| Donnerstag, den 11. März 2010 um 12:26 Uhr | |
Kurt-Tucholsky Gesamtschule Minden wird erster von drei bundesweiten Siegern bei “Jugend denkt Zukunft”Prämierung der Projektergebnisse aus einwöchigem Workshop bei ABB im Berliner Olympiastadion
Mittlerweile sind die Schüler und Schülerinnen in der 13. Jahrgangstufe und stehen kurz vor dem Abitur. Zur großen Freude aller Teilnehmer wurden jetzt ihre Ideen von einer Jury aus 65 bundesweit durchgeführten Projekten ausgewählt und zur Prämierung am 10. März 2010 ins Olympiastadium nach Berlin eingeladen. Zusammen mit ihren beiden Jahrgangstufenleitern Herrn Böke und Frau Berghöfer, die auch die Projektleitung übernommen und damit einen nicht unerheblichen Beitrag zum Erfolg der innovativen Ideen geleistet haben, bekamen die Jungen und Mädchen hier die Chance, ihre entwickelten Projekte noch einmal in der Konkurrenz mit sieben anderen Projektgruppen einem Publikum, einer Jury und der Presse zu präsentieren. Als Begleitung war der stellvertretende Schulleiter Jörg Witteborg dabei. Auch der Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler ließ es sich nicht entgehen, einen Blick auf die vielen dargebotenen Innovationen zu werfen. Unter Einbindung in ein anschließendes Bühnenprogramm und unter dem diesjährigen Motto “Auf die Plätze, fertig, Ideen!” war der Jubel am Ende des Tages selbstverständlich riesig, als der Geschäftsführer der Wrigley GmbH, Kai Panholzer, zusammen mit Moderator Marco Schreyl die Teilnehmer zum ersten von drei bundesweiten Siegern erklärte und ihnen als Lohn für ihre Mühe einen Scheck in Höhe von 5000 Euro überreichte. Bei den drei ausgezeichneten Ideen handelte es sich um die Projekte “MagnetiCar”, “Solar Tec” und “Modern Walking”. Erstere verfolgt die Idee, PKWs und besonders LKWs durch Magnete unter der Straße schnell, kostengünstig und vor allem umweltschonend zu transportieren. Als nachhaltig erwiesen sich auch die anderen zwei Projekte, wo z. B. spezielle piezoelektrische Matten an öffentlichen Plätzen ausgelegt werden sollen und eine Stromerzeugung durch Laufen über diese Bodenbeläge möglich wird. Des Weiteren ermöglicht der Lack des Unternehmens “Solar Tec”, welcher einfach auf alle großflächigen Oberflächen, beispielweise von Autos oder Dächern, aufgetragen werden kann und die Funktion einer gewöhnlichen Solarplatte erfüllt, eine Schonung der Umwelt durch geringere CO2 - Emissionen und eine Verminderung des Verbrauchs an fossilen Rohstoffen. Außerdem erstellten die Schüler eine eigene Zeitung, welche die Projektwoche dokumentiert und die Innovationen noch einmal vorstellt. Die Jury äußerte sich zu den Innovationen der Siegergruppe folgendermaßen: “Mehr Einsatz von erneuerbaren Energien und die Entwicklung neuer Speichermöglichkeiten - die aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum Schutz des Klimas wurden von den Schülerinnen und Schülern erfolgreich in ihren Ideen berücksichtigt und umgesetzt. Damit bewiesen sie bei allen Innovationen ein großes Zukunftswissen, Vielseitigkeit und Kreativität.” Durch die Zusammenarbeit mit ABB entwickelten sich aus dem einwöchigen Projekt weitere Gruppen, wie das “Bingo Filmteam 2009” und eine Teilnahme am “Bobby Car Solar Cup 2008 und 2009”, wo die KTG Minden ebenfalls erfolgreich hervorging. Die stolzen Schüler und Lehrer der Kurt-Tucholsky Gesamtschule feierten ihren Sieg, der “überraschend kam” und mit dem sie “nicht gerechnet hatten”, ausgiebig auf der anschließenden Rückfahrt mit dem Bus nach Minden.
Das Innovationsspiel “Jugend denkt Zukunft” fand mittlerweile zum bereits vierten Mal statt und kann im nächsten Jahr sein fünfjähriges Jubiläum feiern. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler betonte, dass “gerade junge Menschen frische und kreative Ideen haben und ohne Schranken und Barrieren optimistisch in die Zukunft blicken. Wer sein Unternehmen fit für die Zukunft machen möchte, braucht die junge Generation. Dies gilt für die Wirtschaft genauso wie für die Politik. Die hier gezeigten Ergebnisse sind nur mit Teamgeist, Neugier und Ausdauer möglich. Genau das sind die Eigenschaften, die unsere Gesellschaft nach vorne bringen. Gerade junge Menschen profitieren von den Erfahrungen, die sie bei Jugend denkt Zukunft machen.” Die Teilnehmer aus Minden sahen das ähnlich und waren am Ende einstimmig der Meinung, dass “Jugend denkt Zukunft” ihren persönlichen Erfahrungsschatz unglaublich erweitert hat und sie gerade auch während der Projektwoche im Patenunternehmen ABB ihre Sichtweise bezüglich des Klimaschutzes ausweiten und ergänzen konnten oder komplett neue Sichtweisen kennengelernt haben. Gerade im Zeichen der weltweiten Klimaveränderungen sei es wichtig, den Markt für alternative Energien und nachhaltige Projekte immer weiter auszubauen, damit alle Menschen davon profitieren können.
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| Aktualisiert ( Sonntag, den 14. März 2010 um 22:20 Uhr ) |
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Im Rahmen des Innovationsspiels der Wirtschaftsinitiative “Jugend denkt Zukunft” bekam der ehemals elfte Jahrgang der Kurt-Tucholsky Gesamtschule Minden die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Patenunternehmen ABB unter dem Motto “Klimaschutz 2020 - Impulse aus der Energie- und Automatisierungstechnik” zukunftstragende Innovationen zu entwickeln. 





